Seit dem 19. Jahrhundert gab es Hinweise auf eine keltische Besiedlung von Avenches, z. B. durch die Ausgrabung einesPrägestempels zur Herstellung von Stateren. Als 1992 unter dem Rundtempel zwei sitzende Bestattete entdeckt wurden, die in die späte Eisenzeit datiert wurden, entfachte dies die Diskussion über die Ursprünge der Hauptstadt der Helvetier neu, deren Anfänge man damals eher auf dem nach dem Gallischen Krieg besetzten Hügel Bois de Châtel sah. Im Jahr 2003 und in den darauffolgenden Jahren führte die Ausgrabung mehrerer latènezeitlicher Strukturen auf der Flur Sur Fourches dazu, den Ursprung von Aventicum als ex nihilo zu revidieren. Die keltische Besiedlung, die in den letzten Jahren durch Funde in nahegelegenen Gebieten (Milavy, Faubourg) weitgehend bestätigt wurde, bestand aus einer grossen offenen Stadt, die ab der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts v. Chr. besiedelt wurde und über Handwerks-, Bestattungs- und religiöse Bereiche verfügte.
Inhaltsverzeichnis Aventicum Nr. 42 |
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Aktuelles zu diesem Thema. Standort und DenkmälerEin rätselhaftes Eisenmesser wird untersucht |
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DOSSIER
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ARCHIVERückblick auf die Ausstellung Archives.doc: Wenn Archive und Arbeitsdokumentation sich verbinden. |
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DENKMALEnde der Etappe am Fuße der Stadtmauer |
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AGENDA |
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